IAA Frankfurt/Main: Kathedralen des Automobils



Während in München immer noch die weltgrößte Bierkonsum-Messe gelesen wird, hatte Frankfurt am Main zum Hochamt für Automobilisten gebeten. Bis zum 27. September präsentierten sich Alfa, Daimler, Opel und Co auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in den heiligen Hallen der Frankfurter Messe.

Wir haben uns umgesehen und dabei insbesondere auf die räumliche Inszenierung geachtet. 

 In der Tat kann man von Kathedralen des Automobils sprechen, so groß und ehrfurchtgebietend waren manche „Messestände“. Was uns auffiel: Bei manchen Herstellern sind Architektur und Design des Markenauftritts so ambitioniert und state-of-the-art, dass die ausgestellten Mobile nicht mithalten können – sie sehen alt aus. 


Und eine weitere Erkenntnis der letzten Jahre bestätigte sich beim Rundgang: alle Hersteller laufen konzeptionell in eine (adipöse) Richtung. Kein einziges Fahrzeug-Konzept, das dem Minimalismus frönt. Wo bleibt das mobile Pendant zur  zum schlichten, leichten, hochwertigen Interior Design? Vielleicht auf der IAA 2017. Amen.