EXPO 2015 – Überblick



Am 1. Mai wurde die EXPO 2015 in Mailand eröffnet, ein paar Tage später hatten wir das Vergnügen, die 200 ha große Weltausstellung ausgiebig zu besichtigen.
Soviel vorab: ein Besuch lohnt sich definitiv. Besonders für alle, die beruflich mit Live-Kommunikation und Markenerlebnissen zu tun haben, denn so viel Inspiration (gute und schlechte) bekommt man sonst nur selten. 

45 Pavillons in 3 Tagen, das bleibt hängen: Große Qualitätsunterschiede, sowohl in Architektur und Design, als auch bei der räumlichen Inszenierung und medialen Aufbereitung entlang des Themas „Feeding the Planet. Energy for Life.“



Bei Weltausstellungen setzt man sich traditionell nur peripher mit dem vorgegebenen Motto auseinander. Allerdings haben wir uns zu der existenziellen Frage, wie in 30 Jahren fast 10 Milliarden Menschen satt werden sollen, doch etwas mehr Inspirierendes und Visionäres erhofft.

Statt dessen ein Mix aus Technikschlachten, Tourismusmarketing, Kleinkunst und Souvenirshops. Diejenigen Pavillons, die sich tatsächlich dem Thema widmen, arbeiten sich meist kleinteilig am Ist-Zustand der nationalen Nahrungsmittelproduktion ab.



Die wenigen gute Repräsentanzen haben eines gemeinsam: den Fokus auf ein Thema und eine klare Aussage. Eine ebensolche liefern wir Ihnen jetzt – hier sind unsere Top Ten:

UN (Zero) – emotional, ungewöhnlich, groß. 
Österreich – eine grüne, kühle Oase. 
Schweiz – zum Nachdenken. 
Korea – konsequent. 
Belgien (Untergeschoss) – genau davon hätten wir gern mehr gesehen. 
Italien (Spiegelsäle) – Kaleidoskop. 
Niederlande – lässig. 
Großbritannien – Wiese, Blumen, Bienen. 
Marokko – ästhetisch. 
Kasachstan – Aufbruchstimmung.


Die müssen Sie sehen, wenn Sie nur einen Tag Zeit haben. Fortsetzung folgt.